Sonntag, 10. Februar 2013

warum der BMI, wie wir ihn kennen, in Bosnien nix wert ist

BMI steht in Bosnien nämlich für Bosnischer Mäst Index, ist meine Theorie. An dieser Theorie arbeite ich schon lange, erlebe ich doch seit Jahren immer das Gleiche, wenn ich meine Familie und vor allem meine Lieblingstante Sevda, Kosename Sevdalinka besuche: Tür auf, herzliche Umarmung, zwei fette Knutscher, sie ein Schritt zurück, scharfer, kritisch-besorgter Blick und dann die Frage: Hast du schon wieder abgenommen??? Du bist so dünn! Kind, Du musst mehr essen. Und dann folgt das Notfall-Mäst-Programm, das soviele Kalorien beinhaltet, dass es jemanden wie mir, die ich irgendwo zwischen Sophie Dall und Kate Moss bin, eine gute Woche reicht. Meine Tante Sevdalinka jedenfalls setzt neue Maßstäbe im Mästen, ist sie doch eine old school-balkanero-mama, was das Kochen und Backen angeht. Ihre Speisekammer wäre für jeden Bio-Reformhaus-Konsumenten das reinste Paradies, beim Anblick der Pflaumenmarmelade, den eingelegten Gurken, dem Ajvar bis zum Granatapfelsirup alles selber und mit Liebe gemacht. Womit wir schon bei meiner zweiten Theorie wären: Wegen dieser Liebe schmeckt unser Essen auch so gut.  Auch eine interessante Theorie, allerdings nicht von mir, zum Thema Bosnier, Liebe und Essen: statt ihrem Kind zu sagen, dass es ihn/sie liebt, stellt die balkanero-mama einen Blech pita hin und sag: Kind, nimm pita. Denke ich da an meine eigene Mutter, muss ich sagen, an der Theorie ist was dran :-)
Uns geht es beim Essen nicht nur darum satt zu werden, Essen heisst bei uns geniessen und das beste Kompliment das man der Köchin machen kann, ist Nachschlag zu verlangen. Und gerade was leckeres Essen angeht hat die bosnische Küche einiges zu bieten, angefangen vom deftigen Fleisch/Gemüseeintopf  "Bosanski lonac", den obligatorischen Cevapi oder wie die Deutschen gerne sagen Cevapcici, über die sarma, Kohlblätter mit Hackfleisch gefüllt, der dolma, gefüllte Paprika bis hin zur pita, meinem Favoriten und absoluten Pflicht bei jedem Bosnien-Besuch. Pita ist salziger Blätterteig mit verschiedenen Füllungen, Hackfleisch, Kürbis, Kartoffeln oder Spinat und Feta und dazu Jogurt. Perfekte Ergänzung und krönender Abschluss eines guten Essens bei uns sind der Kaffee und etwas Süßes. Wobei "etwas" in Zusammenhang mit bosnischen Desserts doch sehr verharmlosend klingt, sprengt doch jede einzelne Nachspeise sämtliche Ernährungsempfehlungen und Ratschläge zur bewussten, gesunden Ernährung, unter 10 Eiern, 500 Gramm Zucker und Butter pro Kuchen geht bei uns nichts. Womit wir wieder bei meiner Theorie des BMI wären :-) Freunden der bosnischen Küche, empfehle ich eine kleine aber feine App für iPhone und Android namens Bosanska Sofra mit Originalrezepten aus Bosnien, viel Spass beim Kochen und/aber vor allem beim Essen!

Dienstag, 5. Februar 2013

jeder hat jemanden, den er nicht hat...

Unglücklich verliebt zu sein gehört dazu, macht jeder mindestens einmal in seinem Leben mit. Doch bei uns Balkaneros ist dieses unglücklich-verliebt-sein noch einen Tick trauriger, emotionaler, melodramatisch um nicht zu sagen kitschiger als im Allgemeinen. Der perfekte Soundtrack einer unglücklichen Liebe ist der Sevdah, der Balkan Blues, der seine Wurzeln im osmanischen Bosnien des 16. Jahrhunderts hat und vom Saz, Akkordeon oder der Gitarre begleitet wird. Die Texte muten für uns, die wir unsere Beziehungen nicht mehr in "dass der Tod uns scheidet" sondern in Lebensabschnitten definieren, vielleicht etwas komisch an,  etwa wenn die Tochter der Mutter ihr Leid klagt, weil ihr Liebster mit einer anderen REDET....und doch geht es ans Herz, denn Sevdah hört man nicht nur, Sevdah fühlt man, lebt man. Eine unglückliche Liebe ist oft das Thema eines Sevdahs, ob es die verheiratete Nachbarin ist, auf die man ein Auge geworfen hat,  das wunderschöne Mädchen, dessen man nicht würdig ist, der junge Soldat, den man in seiner Hochzeitsnacht in den Krieg ruft oder die Frau, die den Tod ihres Mann nicht verkraftet und kurz nach ihm stirbt...Aber die unglückliche Liebe gilt oft nicht nur einer Person, sondern auch einer Stadt, einer Region. Geprägt von einer unglückseligen Geschichte, die man seit Jahrhunderten immer wieder mit Blut schreibt, ans Fliehen gewohnt, ist der Balkanero im Allgemeinen, der Bosnier im Besonderen vor allem eins: nostalgisch und sentimental. So wird oft die Schönheit Sarajevos besungen, an Mostar kommt sowieso keiner vorbei oder Bosnien als solches: Bosno moja, divna mila, mein Bosnien, liebes, wunderschönes.
Erwähnt sei an dieser Stelle Aleksa Santic aus Mostar dessen "Emina" die Jahrhunderte überdauerte und immer noch zeitlos schön ist: (leider habe ich keine gute deutsche Übersetzung gefunden und ich selber traue mich da nicht ran)

Sinoć, kad se vratih iz topla hamama,
Prođoh pokraj bašte staroga imama;
Kad tamo, u bašti, u hladu jasmina,
S ibrikom u ruci stajaše Emina.

Last night, returning from the warm hamam,
I passed by the garden of the old imam,
And lo, in the garden, in the shade of a jasmine,
There with a pitcher in her hand stood Emina.

Ja kakva je, pusta! Tako mi imana,
Stid je ne bi bilo da je kod sultana!
Pa još kad se šeće i plećima kreće…
- Ni hodžin mi zapis više pomoć neće!…

What beauty! By my faith I could swear,
She wouldn’t be ashamed if she were at the sultan’s!
And the way she walks and her shoulders move . . .
–Not even a hodja’s amulet could help me!

Ja joj nazvah selam. Al’ moga mi dina,
Ne šće ni da čuje lijepa Emina,
No u srebren ibrik zahitila vode
Pa po bašti đule zalivati ode;

I offered her salaam, but by my faith,
Beautiful Emina wouldn’t even hear it.
Instead, scooping water in her silver pitcher,
Around the garden she went to water the roses.

S grana vjetar duhnu pa niz pleći puste
Rasplete joj one pletenice guste,
Zamirisa kosa ko zumbuli plavi,
A meni se krenu bururet u glavi!

A wind blew from the branches down her lovely shoulders
Unraveling those thick braids of hers.
Her hair gave off a scent of blue hyacinths,
Making me giddy and confused!

Malo ne posrnuh, mojega mi dina,
No meni ne dođe lijepa Emina.
Samo me je jednom pogledala mrko,
Niti haje, alčak, što za njome crko’!…

I nearly stumbled, I swear by my faith,
But beautiful Emina didn’t come to me.
She only gave me a frowning look,
Not caring, the naughty one, that I’m crazy for her!

Sinoć, kad se vratih iz topla hamama,
Prođoh pokraj bašte staroga imama;
Kad tamo, u bašti, u hladu jasmina,
S ibrikom u ruci stajaše Emina.

Last night, returning from the warm hamam,
I passed by the garden of the old imam,
And lo, in the garden, in the shade of a jasmine,
There with a pitcher in her hand stood Emina.

Ja kakva je, pusta! Tako mi imana,
Stid je ne bi bilo da je kod sultana!
Pa još kad se šeće i plećima kreće…
- Ni hodžin mi zapis više pomoć neće!…

What beauty! By my faith I could swear,
She wouldn’t be ashamed if she were at the sultan’s!
And the way she walks and her shoulders move . . .
–Not even a hodja’s amulet could help me!

Ja joj nazvah selam. Al’ moga mi dina,
Ne šće ni da čuje lijepa Emina,
No u srebren ibrik zahitila vode
Pa po bašti đule zalivati ode;

I offered her salaam, but by my faith,
Beautiful Emina wouldn’t even hear it.
Instead, scooping water in her silver pitcher,
Around the garden she went to water the roses.

S grana vjetar duhnu pa niz pleći puste
Rasplete joj one pletenice guste,
Zamirisa kosa ko zumbuli plavi,
A meni se krenu bururet u glavi!

A wind blew from the branches down her lovely shoulders
Unraveling those thick braids of hers.
Her hair gave off a scent of blue hyacinths,
Making me giddy and confused!

Malo ne posrnuh, mojega mi dina,
No meni ne dođe lijepa Emina.
Samo me je jednom pogledala mrko,
Niti haje, alčak, što za njome crko’!…

I nearly stumbled, I swear by my faith,
But beautiful Emina didn’t come to me.
She only gave me a frowning look,
Not caring, the naughty one, that I’m crazy for her!


Hier ein paar meiner Favoriten,  tolle Künstler wie Damir Imamovic, Mostar Sevdah Reunion und Amira Medjunani, die die klassischen Sevdah-Elemente auf eine wundervolle Art mit modernen Jazz und Pop-Elementen kombinieren, hope you like it!



Nicht zu vergessen, die Großmeister rahm. Safet Isovic und Himzo Polovina, unverwechselbar und einzigartig: 
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Sehr empfehlenswert ist auch die Doku "Stories of Sevdah" die die Geschichte des Sevdah auf eine wunderschöne Art und Weise erzählt  Wenn ihr mal schlecht drauf seid, nehmt euch die Stunde Zeit, schaut sie euch in Ruhe an und gebt euch eurem Gefühl hin, es lohnt sich.

über deutsche Gründlichkeit gepaart mit Balkanero-Gelassenheit...

Die Überschrift bezieht sich auf meine Selbstdefinition "deutsches Hirn, bosnische Seele". Nicht, dass ich den Deutschen die Seele absprechen will aber im direkten Vergleich siegen die Balkaneros.
Ist vom Balkan die Rede, denke ich als erstes an Herzlichkeit, Gastfreundschaft und Großzügigkeit. Ganz krass habe ich das während meiner Schulzeit gemerkt. Immer wenn ich Freunde mitbrachte, empfing sie meine Mutter nicht mit der Frage: Wollt Ihr was essen? sondern Was wollt Ihr essen? Während ich bei deutschen Freunden schon froh sein konnte, wenn man mir ein Glas Wasser anbot:-) Eine typische Situation, wenn wir unterwegs waren: War ich mit deutschen Freunden zusammen, hatte jeder seine Schachtel Zigaretten, die man brav für sich rauchte, während es bei meinen ausländischen Freunden egal war, wer wessen Zigaretten rauchte und ob man überhaupt welche dabei hatte. Familie ist auch so ein Thema: ich kenne keine Balkanero- Familie, die ihr Kind mit 18 sich selbst überlässt, weil es ja nun volljährig ist, im Gegenteil: Studium oder Arbeitsplatz in einer anderen Stadt und Hochzeit sind die zwei einzigen Begründungen, die einen Auszug aus dem elterlichen Nest rechtfertigen :-) Überhaupt sind Familie und Gott das Wichtigste für uns, was ich sehr schön finde, so old school das jetzt auch klingt. Denn Familie heißt für mich nicht, sich an Weihnachten zu besuchen oder Geburtstagsgeschenke vorbeizubringen. Familie ist für mich der sprichwörtliche Fels in der Brandung, der sichere Hafen der Ruhe, wenn mal wieder alles drunter und drüber geht und das Chaos regiert. Als mein Vater im Krankenhaus lag, wunderte sich eine deutsche Arbeitskollegin, wieso ich ihn jeden Abend besuche und dort übernachte. Ob denn sonntags nicht reichen würde? war ihre erstaunte und erstaunliche Frage. Erstaunlich für mich deswegen, weil es mein Vater und nicht irgendein Bekannter war, von dem wir redeten.
Ist vom Balkan die Rede, denke ich an "merak", für das ich leider immer noch keinen passenden deutschen Begriff gefunden habe und den Genuss des Moments beinhaltet, das "süße Nichtstun" nennen es die Italiener.
Ist vom Balkan die Rede, denke ich an die Gelassenheit, die in unserer Mentalität verwurzelt ist, an die stoische Ruhe, mit der wir Situationen, Ereignisse hinnehmen und erstmal abwarten, was denn weiter passiert.
Ist vom Balkan die Rede, denke ich  aber auch an Korruption, Unverbindlichkeit und Unzuverlässigkeit, die sich dann ergibt, wenn die oben erwähnte Gelassenheit ausartet. Würde ich jetzt nach Bosnien ziehen, bräuchte ich sicher erst einmal ein gutes Jahr, um mich daran zu gewöhnen, dass es keine Mülltrennung, Strassenverkehrsordnung, geregelte Öffnungszeiten bei Ämtern gibt. Oder dass bestimmte Jobs nicht die. mit den besten Zeugnissen sondern die, mit den engsten Verwandten an der richtigen Stelle bekommen. Oder dass Kostenvoranschläge von Handwerkern ebenso wie ihre Terminzusagen eigentlich nichts wert sind. Wegen solchen Sachen lebe ich gerne in Deutschland, da kann ich mich wenigstens darauf verlassen, dass ich bei grün auch tatsächlich über die Strasse gehen kann oder der Zebrastreifen seinen eigentlichen Zweck erfüllt...Und einmal mehr lache ich gerade über mich selber, weil ich mal wieder tief in die Klischee-Kiste gegriffen habe, seht es mir nach, bitte, ich spreche aus leidvoller Erfahrung :-D
" Deutsche Gründlichkeit gepaart mit Balkanero-Gelassenheit" hat sich bei mir im Alltag gut bewährt und ist etwas was ich beiden wünsche: Den Deutschen mehr Gelassenheit, den Balkaneros mehr Gründlichkeit :-)

Sonntag, 3. Februar 2013

wieso diese ganze Integrationsdebatte nervt...

Ich bin ein Integrationsdebattenverweigerer, ein Integrationsdebattenpunk, der Integrationsdebattenanti-Christ sozusagen. Wieso? Weil ich so deutsch bin, dass mich meine Familie in Bosnien auslacht, weil ich den Müll trenne. Weil ich so deutsch bin, dass ich regelmäßig die Kehrwoche mache und nicht einfach nur das Schild weiterhänge. Weil ich so deutsch bin, dass ich im Elternbeirat und jetzt kommt's im Wohnungseigentümerverwaltungsbeirat bin (ohne Witz, heisst wirklich so) gell da gucksch?
Im Ernst, diese ganze Debatte oder wie der Schwob secht Gschwätz nervt, weil es dreissig Jahre zu spät kommt. Man mag es der ersten Generation Gastarbeiter, den Deutschen und der Regierung zugute halten, dass damals alle davon ausgingen, dass die Gastarbeiter genau das wären,  Gäste, die sowieso nicht lange bleiben würden, es somit egal wäre und genau das ist das Problem. Wie wenig man über dieses Thema nachdachte, zeigt ein typisches Phänomen jener Zeit: In den Produktionshallen großer Unternehmen, wie z.B. dem mit dem Stern, bildeten sich Gruppen, streng nach Nationalität geteilt und kam ein neuer Mitarbeiter wurde er einfach der jeweiligen Gruppe übergeben, womit sich die Einarbeitung und auch sonstige nervige Gespräche in gebrochenem Ausländerdeutsch von selbst erledigten. Aber man somit dem Mitarbeiter auch die Möglichkeit nahm, richtig Deutsch zu lernen. Meine Mutter hatte 25 Jahre lang einen Vorarbeiter, der mit ihr auf dem Niveau Du bringen, Du machen kommunizierte und sie bei Fragen zu einer kroatischen Kollegin schickte, demententsprechend lange dauerte es auch, bis halbwegs vernünftiges Deutsch sprach. Integration ist immer beidseitig, die deutsche Gesellschaft kann sie nicht erzwingen aber sie erleichtern.
Passend zum Thema noch eine Geschichte, über die man lachen könnte, wenn sie nicht so traurig wäre:
Wieso ist Emine nicht integriert?

Freitag, 1. Februar 2013

über Klischees als geistige Spams...

Als Frau, Mutter, Migrantenkind und Muslima besetze ich auf den ersten Blick einige Klischees und lebe mit Stempeln, die mir aufgedrückt werden. Ob es der Personaler ist, der mich vor einigen Jahren, als ich einen Ausbildungsplatz suchte, im Bewerbungsgespräch fragte, ob mir denn mein Vater überhaupt eine Ausbildung erlaubt, der Arbeitskollege, der es nicht verstand, dass man auch ohne Schweinefleisch gut leben kann oder die Nachbarin, die meinte für eine Ausländerin spräche ich ja gutes Deutsch und würde ja gar net wie "SO EINE" aussehen. Da frage ich mich doch:
1. wie sieht "SO EINE" aus? Geblümte Bluse zum gestreiften Rock und kariertem Kopftuch, ausgetretene Latscher und Aldi-Tüte statt Handtasche?
2. wieso sollte ich kein gutes Deutsch sprechen?
3. ist Schweinefleisch tatsächlich so lecker?
Klischees dieser Art liebe ich, weil ich  mich selber als lebende Gegenbeweis sehe und darüber lachen kann und natürlich denke ich auch selber in Klischees, ich erwische mich immer wieder dabei, gerade wenn es um die Schwoben geht :-) Dünn wird das Eis allerdings, finde ich, wenn es um den Job geht. Der oben erwähnte Arbeitskollege, Anfang 50, Urschwob aus Balingen, der ohne Witz, Deutschland bis auf  Urlaube in Venedig und Bibione, noch nie verlassen hatte, ist das perfekte Beispiel wie Klischees zu geistigen Spams werden. Ich mag ihm noch nicht mal eine bewusste Ausländerfeindlichkeit unterstellen, ich glaube er ist mit der Angst vorm schwarzen Mann aufgewachsen und kennt es einfach nicht anders. Mit ihm zu arbeiten, war trotzdem anstrengend:  So lehnte er einen türkischen Bewerber mit der Begründung ab, mit Türken arbeitet er nicht, weil ihn die "Basarmentalität" nervt. Dass der besagte Bewerber super Zeugnisse hatte und gut qualifiziert war, interessierte ihn weniger. Bei jedem Ausländer griff er so tief in die Klischee-Kiste, dass ich manchmal regelrecht geschockt war. Vom faulen Italiener bis zu den Arabern, die wie Schläfer aussehen und eh alle krank und inzestuös sind, da sie ihre Cousinen heiraten war alles dabei.  Was lernen wir daraus? Wir brauchen einen gesellschaftlichen Spam-Filter oder wie Albert Einstein einmal passend sagte: Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom.